News-Archiv 2020

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Diese Herausforderung kann nur bewältigt werden, wenn Unternehmen nachhaltig handeln. Das erfordert insbesondere, CO2-Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren und unvermeidliche Emissionen durch Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Martens Rechtsanwälte nimmt diese gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst. Bereits lange vor der Corona-Krise haben wir versucht, Reisen und Papierverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren, insbesondere durch eine weitestgehend elektronische Aktenführung und moderne Kommunikationsmittel.

So ist beispielsweise das von uns entwickelte und seit 2007 administrierte Basketball Arbitral Tribunal ein Vorreiter in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit für nachhaltige Verfahrensführung: Seit jeher findet die Kommunikation in den Verfahren nahezu ausschließlich auf elektronischem Wege statt, wodurch in mittlerweile fast 1600 Verfahren nicht nur große Mengen Papier eingespart, sondern dank zahlreicher Telefon- und Videokonferenzen statt persönlicher Treffen auch viele Reisen verhindert wurden.

Ferner bemühen wir uns seit jeher, Flug- und Pkw-Reisen soweit wie möglich durch Bahnreisen zu ersetzen.

Um in Zukunft noch mehr zum Klimaschutz beizutragen, haben wir zu Beginn des Jahres beschlossen, alle CO2-Emmissionen zu kompensieren, die durch unseren Geschäftsbetrieb bedingt sind. Hierbei werden nicht nur Geschäftsreisen berücksichtigt, sondern auch der für die Kanzleiräumlichkeiten erforderliche Energieverbrauch, die Arbeitswege der einzelnen Mitarbeiter, die Verpflegung, das Arbeitsmaterial und entstehender Abfall. Der sich aus diesen Positionen errechnende CO2-Wert wird durch eine Zahlung an Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Für das Jahr 2020 wurde vor kurzem eine entsprechende Zahlung an atmosfair geleistet. Atmosfair wurde vielfach als Anbieter von nachhaltigen CO2-Kompensationprojekten ausgezeichnet (Atmosfair im Test).

Ausweislich des von atmosfair ausgestellten Zertifikats wurden durch unsere Zahlung 24.130 kg CO2-Treibhausgase kompensiert. Im zweiten Halbjahr 2020 anzutretende Geschäftsreisen und etwaige sonstige unvorhergesehene Emissionen werden am Ende dieses Jahres gesondert kompensiert.

Martens Rechtsanwälte veröffentlichen Aufsatz zur Problematik des „politischen“ Protests von Fußballspielern auf dem Spielfeld

Maximilian Wegge und David Menz haben sich in ihrem Aufsatz näher mit der Frage auseinandergesetzt, welche Form des „politischen“ Protests von Spielern momentan nach den FIFA Regeln möglich ist und inwiefern eine Anpassung der aktuell bestehenden Regularien erforderlich ist. Den (englischsprachigen) Aufsatz finden Sie hier.

Heiner Kahlert referiert bei der Online-Veranstaltung „Covid-19 und Sportrecht“

Am 1. Juli 2020 ist Heiner Kahlert einer der Referenten bei der Online-Veranstaltung "Covid-19 und Sportrecht", die vom Deutschen Sportschiedsgericht (DIS-Sport) und der DIS 40 unterstützt wird. Anmeldungen sind noch möglich. Für die Einladung und das Programm zur Veranstaltung klicken Sie bitte hier.

Erfolgreiche Vertretung der World Bridge Federation in Schadensersatzprozess

Dr. Heiner Kahlert und David Menz haben die World Bridge Federation (WBF) erfolgreich in einem Schadensersatzprozess vor dem Landgericht Köln vertreten.
Die WBF wurde von zwei Senioren-Bridgespielern auf Zahlung von materiellem und immateriellem Schadensersatz in einer Gesamthöhe von deutlich über EUR 150.000 verklagt. Hintergrund für die Klage war, dass die WBF die beiden Spieler wegen regelwidrigen Verständigungen per Hustenzeichen bei der Weltmeisterschaft 2013 nachträglich disqualifiziert, ihnen den Weltmeistertitel aberkannt und sie als Paar lebenslang gesperrt hatte. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte im Jahre 2017 die Sperre, nicht aber die Disqualifizierung und Aberkennung des Titels für rechtswidrig erklärt (die Entscheidung ist auszugsweise veröffentlicht in SpuRt 2018, 73).

Die Schadensersatzklage wurde nun von der zuständigen Kammer des Landgerichts Köln nahezu vollumfänglich abgewiesen. Lediglich Ersatz eines geringfügigen materiellen Schadens für Rechtsanwaltskosten im 2013 durchgeführten Verbandsgerichtsverfahren wurde den Klägern zugesprochen. Dagegen wurde der Anspruch auf immateriellen Schadensersatz vollständig zurückgewiesen. Insoweit ist die Kammer zu dem Ergebnis gekommen, dass keine eine Entschädigung in Geld rechtfertigende Persönlichkeitsverletzung durch die WBF vorlag, nicht zuletzt weil ausreichend Anhaltspunkte dafür vorlagen, dass die beiden Spielern die ihnen vorgeworfenen Regelverstöße tatsächlich begangen hatten.

Martens Rechtsanwälte informiert über das FIFA Rundschreiben 1714 zu Regulierungsfragen angesichts von COVID-19

Die Zusammenfassung zum FIFA Rundschreiben 1714 zu Regulierungsfragen angesichts von COVID-19 finden Sie hier.

Das Basketball Arbitral Tribunal (BAT) erhält den 1500. Fall

Das von Martens Rechtsanwälte kreierte Basketball Arbitral Tribunal (BAT) erhielt seinen ersten Schiedsantrag am 29. Mai 2007. Seither ist die Zahl der jährlich eingehenden Anträge fast jedes Jahr gestiegen. Etwas mehr als 13 Jahre nach seiner Gründung ist beim BAT nun der 1500. Fall eingereicht worden.
Seit seiner Gründung ist das BAT mit seinem innovativen Streitbeilegungsmechanismus für die schnelle und kostengünstige Lösung von Vertragsstreitigkeiten zu einem etablierten internationalen Schiedsgericht herangewachsen und das nach Fallzahlen zweitgrößte Sportschiedsgericht der Welt geworden. Die Schiedsrichter entscheiden ex aequo et bono und haben mit ihrer Rechtsprechung Grundprinzipien für wiederkehrende Fragestellungen im Zusammenhang mit Verträgen im Basketball geschaffen.

Im März 2019 veranstaltete das BAT seine erste Nutzerkonferenz. Durch die Weiterentwicklung der Regeln und der stetigen Optimierung der Verwaltung der Verfahren widmet sich das BAT kontinuierlich der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit des Systems.

Weitere Informationen zum BAT finden Sie hier.
Weitere Informationen zur BAT Rechtsprechung finden Sie hier.

Martens Rechtsanwälte begleiten Odriozola-Transfer zum FC Bayern München

Dr. Heiner Kahlert und David Menz haben den spanischen Nationalspieler Álvaro Odriozola bei seinem Wechsel auf Leihbasis von Real Madrid zum FC Bayern München beraten. Dies geschah in Kooperation mit Rodrigo Garcia von Laffer Abogados in Madrid, mit dem Martens Rechtsanwälte bereits bei dem Transfer von Arturo Vidal von Juventus Turin zum FC Bayern München zusammengearbeitet hatte.

Dr. Heiner Kahlert von Who’s Who Legal als „Future Leader“ ausgezeichnet

Das renommierte internationale Anwaltsverzeichnis Who’s Who Legal hat Dr. Heiner Kahlert einmal mehr als „Future Leader“ im Bereich Schiedsgerichtsbarkeit (Deutschland) ausgezeichnet. Das Verzeichnis beruht auf unabhängigen Untersuchungen, die insbesondere in Befragungen von Mandanten und Wettbewerbern bestehen. Hieraus folgert Who’s Who Legal, dass Dr. Heiner Kahlert „für seine herausragende Praxis gelobt und von Kollegen als 'höchst empfehlenswerter, brillanter Anwalt und extrem gut vorbereiteter Schiedsrichter' beschrieben" wird.