News-Archiv 2016

Martens Rechtsanwälte vertreten die ISU erfolgreich gegen Schadensersatzklage von Claudia Pechstein vor dem BGH

Der Bundesgerichtshof (“BGH”) hat die Klage von Claudia Pechstein gegen den Internationalen Eisschnelllaufverband Skating (“ISU”) auf Schadenersatz in Höhe von EUR 4,4 Millionen als unzulässig abgewiesen. Der Zulässigkeit der Klage stand die von Frau Pechstein unterzeichnete Schiedsvereinbarung zugunsten des Court of Arbitration for Sport (“CAS”) entgegen, die der BGH anders als die Vorinstanzen für wirksam befand.
Insbesondere liege im Abschluss der Schiedsvereinbarung mit Frau Pechstein kein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch die ISU. Dabei widersprach der BGH der zentralen Hypothese des OLG München in der Vorinstanz, wonach die Interessen von Verbänden und Athleten diametral entgegengesetzt seien. Der BGH folgte der Argumentation der ISU und befand, dass gerade im Kampf gegen Doping Verbände und Athleten die gleichen Interessen verfolgten. Die Pressemitteilung des BGH in deutscher Sprache finden Sie hier.

Dr. Heiner Kahlert erhält DIS-Förderpreis

Am 26. April 2016 wurde Dr. Heiner Kahlert für seine Dissertation zum Thema „Vertraulichkeit im Schiedsverfahren“ mit dem 1. Preis des Förderpreises der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. 2015/2016 ausgezeichnet.
Der Preis wurde im Rahmen des traditionellen Gala-Dinners am Vorabend der Frühjahrskonferenz der DIS verliehen. Mit dem Förderpreis zeichnet die DIS alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der alternativen Streitbeilegung aus. Mehr Informationen zum DIS-Förderpreis finden Sie hier.

Dr. Heiner Kahlert hält Vortrag bei der DIS40

Am 26. April 2016 veranstaltete die DIS40 zu dem Thema „Die Zukunft der Schiedsgerichtsbarkeit und die Schiedsgerichtsbarkeit der Zukunft“ ihre diesjährige Frühjahrsveranstaltung in Hamburg. Dr. Heiner Kahlert nahm an einem Panel teil, das dieses Thema aus verschiedenen Perspektiven in Impulsvorträgen beleuchtete und mit dem Publikum darüber diskutierte.
Der Vortrag von Dr. Heiner Kahlert zu dem Titel „Der Court of Innovative Arbitration – Zurück in die Zukunft der Schiedsgerichtsbarkeit“ stellte dieses von Martens Rechtsanwälte gegründete, neuartige Schiedsgericht vor und erläuterte insbesondere die Funktionsweise von ex aequo et bono. Mehr Informationen zum Court of Innovative Arbitration (COIA) finden Sie hier.

INBA und COIA gemeinsam für effiziente Streitbeilegung

Die Indian National Bar Association (INBA) und der Court of Innovative Arbitration (COIA) gehen gemeinsam neue Wege für effiziente Streitbeilegung. Gerichtsverfahren vor indischen Gerichten sind höchst langwierig und schrecken insbesondere ausländische Unternehmen wegen des damit verbundenen Aufwands ab. Die INBA hat mit COIA einen Kooperationsvertrag geschlossen, um ein schnelles und kostengünstiges Schiedsverfahren als attraktive Alternative zu etablieren. Die Experten von COIA haben weitreichende Erfahrung mit der effizienten Abwicklung von Schiedsverfahren und insbesondere mit der Anwendung von ex aequo et bono, wonach der Schiedsrichter den Vertrag der Parteien nach Billigkeitsgesichtspunkten auslegt und prüft. Für die vollständige Pressemitteilung klicken Sie bitte hier.

Dr. Dirk-Reiner Martens erneut als Richter des FIA-Schiedsgerichts ernannt

Aufgrund der Nominierungen durch die Formel 1 Teams und den Deutschen Motor Sport Bund e.V. ist Dr. Dirk-Reiner Martens für eine weitere Amtszeit als Richter des International Tribunal der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) ernannt worden.

Martens Rechtsanwälte vertreten Fenerbahçe Istanbul vor dem CAS gegen UEFA und Shakhtar Donetsk wegen Einsatzes des Spielers Fred

Bei der Copa America im Juni 2015 war der brasilianische Nationalspieler Fred positiv auf das verbotene Diuretikum Hydrochlorothiazid getestet worden. Shakhtar setzte Fred trotz des positiven Tests in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League 2015/16 (28. Juli/5. August 2015) in beiden Spielen gegen Fenerbahçe  ein. Fenerbahçe hatte daraufhin Protest bei der UEFA gegen die Spielwertungen eingelegt.
Dieser wurde von den Disziplinarinstanzen der UEFA zurückgewiesen. Gegen diese Entscheidung hat Fenerbahçe, vertreten durch Christian Keidel und Alexander Engelhard, am 5. Februar 2016 Berufung beim CAS eingelegt. Am selben Tag hat die FIFA die am 14. Dezember 2015 vom südamerikanischen Fußballverband CONMEBOL rückwirkend ab dem 27. Juni 2015 verhängte einjährige Doping-Sperre gegen Fred auf weltweite Gültigkeit ausgedehnt. Die entsprechende Presseerklärung der FIFA finden sie hier.

Martens Rechtsanwälte wirken an 1. Auflage des Sports Law Review mit

Dr. Dirk-Reiner Martens und Alexander Engelhard haben als Autoren an der ersten Auflage der Sports Law Review mitgewirkt und das Kapitel zu Sportrecht in Deutschland verfasst.
Der Sports Law Review beschreibt das Sportrecht in 16 verschiedenen Ländern (u.a. Schweiz, England, Brasilien). Die Kapitel hierzu wurden von namhaften Sportrechtlern der jeweiligen Jurisdiktionen verfasst. Das Kapitel über Sportrecht in Deutschland (in englischer Sprache) können Sie hier herunterladen. Für weitere Informationen hinsichtlich des Sports Law Review steht Ihnen Martens Rechtsanwälte gerne zur Verfügung oder besuchen Sie die Seite des Verlages.

CRCICA nimmt Dr. Heiner Kahlert in seine Schiedsrichterliste auf

Dr. Heiner Kahlert ist in die Schiedsrichterliste des Cairo Regional Centre for International Commercial Arbitration (CRCICA) aufgenommen worden. Das CRCICA, das neben seinem Hauptsitz in Kairo auch Niederlassungen in Alexandria und Port Said besitzt, ist eines der wichtigsten institutionellen Schiedsgerichte in der MENA-Region. Während Parteien bei ihrer Schiedsrichterwahl nicht an die Liste des CRCICA gebunden sind, werden Schiedsrichterbenennungen durch das CRCICA stets von dieser Liste vorgenommen.

Martens Rechtsanwälte vertreten den ISSF und dessen Präsidenten Vasquez Raña erfolgreich vor dem CAS

Der CAS hat mit Schiedsspruch vom 16.11.2015 die Wiederwahl von Olegario Vasquez Raña zum ISSF Präsidenten im Dezember 2014 bestätigt. Der Gegenkandidat von Herrn Vasquez Raña, Sheikh Salman Al-Sabah und der Kuwaitische Sport Schützenverband (Berufungskläger) hatten gegen das Wahlergebnis Berufung zum CAS eingelegt. 
Gegen diese Berufung setzte sich die ISSF vertreten durch Christian Keidel vor dem CAS zur Wehr. Nach einer zweitägigen Verhandlung in Lausanne und der Einvernahme von 26 Zeugen hat der CAS mit seinem Schiedsspruch sämtliche Angriffe der Berufungskläger gegen die Wahl von Vasquez Raña zurückgewiesen. Der CAS stellte insbesondere fest, dass Herr Vasquez Raña für seinen Wahlkampf keine ISSF Ressourcen unzulässig verwendet hat und, dass keine Gerüchte über den Gegenkandidaten oder den kuwaitischen Verband durch ISSF Verantwortliche verbreitet wurden, um den Wahlausgang zu beeinflussen. Die englischsprachige Pressemitteilung des CAS, finden Sie hier.

„Back to the Roots of Arbitration!“ – COIA im Kluwer Arbitration Blog und auf LexisNexis

Dr. Dirk-Reiner Martens und Dr. Heiner Kahlert haben unter dem Titel „Back to the Roots of Arbitration!“ sowohl im Kluwer Arbitration Blog als auch in LexisNexis über den Court of Innovative Arbitration (COIA) berichtet. Während es sich bei dem ersten Artikel um einen klassischen Blog-Eintrag handelt, ist der zweite ein Interview, bei dem in größerer Tiefe die Details von COIA besprochen werden. Mehr Informationen zu COIA finden Sie hier und auf der Website von COIA.  

Martens Rechtsanwälte vertreten Jorge Lorenzo vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS)

Andreas Zagklis und Dr. Heiner Kahlert haben, gemeinsam mit Ivan Zaldua von der spanischen Kanzlei Zaldua, Garcia & Asociados, den Motorradrennfahrer Jorge Lorenzo vor dem CAS vertreten. Da Jorge Lorenzo vom Ergebnis des Verfahrens zwischen Valentino Rossi und dem Internationalen Motorradsportverband (FIM) direkt betroffen ist, reichte er einen Antrag auf Zulassung als Partei im Verfahren oder – alternativ – auf Anerkennung als amicus curiae ein.
Der CAS entschied, Lorenzos Antrag als amicus curiae Schriftsatz zuzulassen. Zwei Tage später, nach einer Verhandlung vor dem CAS zwischen Rossi und der FIM, lehnte der CAS Rossi’s Antrag auf vorläufige Maßnahme ab. Rossi startet nun an letzter Position im Saisonfinale des MotoGP in Valencia. Die englischsprachige Pressemitteilung des Court of Arbitration for Sport, finden Sie hier.  Weitere Informationen finden Sie auch unter Speedweek-News.

Martens Rechtsanwälte ruft den Court of Innovative Arbitration (COIA) ins Leben

Aufgrund des großen Erfolges des Basketball Arbitral Tribunal (BAT), das mittlerweile mehr als 750 Fälle zwischen Parteien aus allen Kontinenten bearbeitet hat und bei dem konstant ca. 150 neue Schiedsklagen pro Jahr eingereicht werden, überträgt Martens Rechtsanwälte dieses Konzept nunmehr auf die allgemeine Handelsschiedsgerichtsbarkeit.
Die Streitwerte beim BAT reichen von mehreren Millionen Euro oder US-Dollar bis hin zu sehr niedrigen vierstelligen Beträgen. Dieser Erfolg beruht weitgehend auf den besonderen Eigenschaften des BAT-Verfahren (Einzelschiedsrichter, englische Verfahrenssprache, kurze Fristen, mündliche Verhandlungen nicht in jedem Fall). Der mit Abstand wichtigste Grund ist, dass die Schiedsrichter ex aequo et bono entscheiden, sofern nicht die Parteien etwas anderes vereinbaren (was fast nie vorkommt). Die Erfolgsgeschichte des BAT hat in die Idee reifen lassen, die oben genannten Prinzipien auf die Handelsschiedsgerichtsbarkeit zu übertragen – wenn auch mit einigen Anpassungen, um den Bedürfnissen der andersartigen Marktumgebung Rechnung zu tragen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Laboratory und auf der Website des Court of Innovative Arbitration.

Dr. Dirk-Reiner Martens von “Best Lawyers” ausgewählt

Dr. Dirk-Reiner Martens wurde vom US-Verlag "Best Lawyers" aufgrund von Empfehlungen durch Kollegen in die Ausgabe der Liste "Deutschlands Beste Anwälte 2015" im Bereich Schiedsverfahren aufgenommen. Die Umfrage wurde exklusiv für das Handelsblatt vorgenommen. Den entsprechenden Artikel finden Sie hier.

Martens Rechtsanwälte begleiten Vidal-Transfer zum FC Bayern

Andreas Zagklis und Dr. Heiner Kahlert von Martens Rechtsanwälte haben den chilenischen Nationalspieler Arturo Vidal bei seinem Wechsel von Juventus Turin zum FC Bayern München beraten. Dies geschah in Kooperation mit José Lasa und Rodrigo Garcia von Laffer Abogados in Madrid. Der Transfer mit einer in der Presse berichteten Ablösesumme zwischen EUR 37 und 40 Millionen ist einer der teuersten Transfers der Bundesligageschichte. Laut Medienberichten erhielt Vidal in München einen Vierjahresvertrag mit Option auf ein fünftes Jahr, das Jahresgehalt soll bei rund EUR 10 Millionen liegen.
Martens Rechtsanwälte hatten, ebenfalls in Kooperation mit spanischen Kollegen, bereits Javi Martínez (2012, bis heute der teuerste Einkauf in der Bundesliga) und Xabi Alonso (2014) bei ihren Transfers zum FC Bayern München beraten.