News-Archiv 2015

Christian Keidel und Alexander Engelhard veröffentlichen Aufsatz zur 50+1-Regel

Christian Keidel und Alexander Engelhard haben sich für LawInSport mit den Regularien von DFB und Ligaverband bezüglich der Eigentums- und Beteiligungsverhältnisse bei Vereinen der 1. und 2. Bundesliga auseinandergesetzt. TSG 1899 Hoffenheim, TSV 1860 München und RasenBallsport Leipzig dienen als aktuelle Fallbeispiele. Den (englischen) Artikel mit dem Titel "Football club ownership in Germany – less romantic than you might think" finden Sie hier.

FIBA nimmt neue 3×3 Plattform in Betrieb

Begleitet von Martens Rechtsanwälte hat der internationale Basketballverband FIBA eine neue Version der Online-Plattform 3x3planet.com in Betrieb genommen. Diese Plattform vereint Charakteristika eines sozialen Netzwerks mit Mechanismen zur Verwaltung der Basketball-Disziplin "3 gegen 3".
Martens Rechtsanwälte entwickelte den gesamten rechtlichen Rahmen der Plattform und der Disziplin und war auf für Überarbeitung zuständig, die durch die Inbetriebnahme der neuen Version angestoßen wurde. Dies erforderte insbesondere eine innovative Verzahnung IT-rechtlicher und sportrechtlicher Regelungen.

Andreas Zagklis als unabhängiger Gutachter vom ISLJ ausgewählt

Das International Sports Law Journal (ISLJ) hat sich als eine der führenden Zeitschriften, national wie auch international im Bereich Sport und Recht etabliert.
Zweimal jährlich veröffentlicht und unterstützt das ISLJ wissenschaftliche Arbeiten und Veröffentlichungen zum Thema Sport und Recht von Akademikern und Autoren auf der ganzen Welt. Der Erfolg der Zeitschrift begründet sich hierbei auf einem strikt anonymen und unabhängigen Gutachtersystem. In diesem Zusammenhang wurde Andreas Zagklis vom ISLJ als Mitglied des Peer Reviewer Gremiums ausgewählt.

700. Verfahren vor dem Basketball Arbitral Tribunal (BAT)

Das Basketball Arbitral Tribunal (BAT) feiert ein weiteres Jubiläum: Fall 700 wurde eröffnet!
Das BAT wurde im Jahr 2007 von Martens Rechtsanwälte entwickelt und wird seither von uns administriert. Es ist ein unabhängiges und höchst effizientes Schiedsverfahren zur Lösung von Streitigkeiten im Basketball zwischen Profisportlern, Agenten und Vereinen. Seit dem ersten Verfahren, das am 29. Mai 2007 eröffnet wurde, ist die Zahl der eingehenden Schiedsklagen Jahr für Jahr dramatisch gestiegen. Weitere Informationen zu diesem maßgeschneiderten Streitbeilegungssystem finden Sie hier.

Andreas Zagklis als Richter des des UCI Anti-Doping Tribunals benannt

Der internationale Radverband (UCI – Union Cycliste Internationale) hat Andreas Zagklis als eines der vier Mitglieder des UCI Anti-Doping Tribunals bestellt. Herr Zagklis kann vom Sekretariat des Tribunals als Einzelschiedsrichter in Verfahren bestellt werden, die aufgrund von Anti-Doping Regelverstößen entstehen.
Für weitere Informationen, klicken Sie bitte hier.

Andreas Zagklis hält Vorträge bei Seminar des Josoor Institute

Am 18./19. November 2014, veranstaltet das Josoor Institute in Doha, Qatar ein zweitägiges Seminar mit dem Titel "Law and its Implications on Sports and Event Practitioners". Neben der Erörterung aktueller Rechtsfragen im Sport, war es Ziel des Seminars, Sportfachleute und Wettkampfveranstalter vor Ort mit  rechtlichen Anforderungen  an Ausrichtung, Sponsoring und Organisation von globalen Sportsevents vertraut zu machen.
Andreas Zagklis hielt Vorträge zum Thema Governance in Sportorganisationen und erörtere Themen wie Korruption, Doping und zukünftige Herausforderungen für Sportveranstalter. Gemeinsam mit Ben Bye, International Cricket Council (ICC), Prof. Richard McLaren von McLaren Global Sport Solution und Ahmad Anani von Latham Watkins nahm Andreas Zagklis am  Interviewpanel des Seminars teil. Nähere Informationen zum Seminar und dem Josoor Institute finden Sie unter folgenden Links: Josoor Institute to Host Networking Event on Contemporary Legal Practice and Issues in Sport (menafn.com) Understanding Legal Landscape that Surrounds Sporting Event is Essential (Gulf Times)

Martens Rechtsanwälte beraten Xabi Alonso

In Kooperation mit der spanischen Kanzlei Zaldua Garcia & Asociados haben Andreas Zagklis und Heiner Kahlert von Martens Rechtsanwälte den spanischen Welt- und Europameister Xabi Alonso bei seinem Transfer von Real Madrid zum FC Bayern München beraten. Nur wenige Tage nach dem Transfer, der von den deutschen Medien als einer der spektakulärsten der Bundesligageschichte gefeiert wurde, absolvierte Xabi Alonso bereits sein erstes Bundesligaspiel.

Dr. Dirk-Reiner Martens von “Best Lawyers” ausgewählt

Dr. Dirk-Reiner Martens wurde vom US-Verlag "Best Lawyers" aufgrund von Empfehlungen durch Kollegen in die sechste Ausgabe der Liste "Deutschlands Beste Anwälte" im Bereich Arbitration und Mediation aufgenommen. Die Umfrage wurde exklusiv für das Handelsblatt durchgeführt. Den entsprechenden Artikel finden Sie hier.

Heiner Kahlert auf Sport1.de

Heiner Kahlert nimmt Stellung zur Entscheidung der DFL, RB Leipzig eine Lizenz nur unter Auflagen zu erteilen. Den vollständigen Artikel finden Sie unter:http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_dritteliga/artikel_888733.html

Andreas Zagklis wirkt an EU-Studie zu Sportveranstalterrechten mit

Am Freitag, den 25. April 2014, veröffentlichte die Europäische Kommission ihren Bericht zur Studie über Sportveranstalterrechte in der EU. Die Studie wurde im Januar 2013 begonnen und von einem Konsortium bestehend aus dem TMC ASSER Instituut und der IVIR (University of Amsterdam) durchgeführt. Andreas Zagklis von Martens Rechtsanwälte wurde vom Konsortium als “Nationalkorrespondent” für Griechenland ernannt. Er unterstützte die Studie durch rechtliche Beratung während des gesamten Forschungsprojektes.
Zielsetzung der Studie war:
  • die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen in den 28 Mitgliedsstaaten für die Herkunft und die Inhaberschaft von Sportveranstalterrechten;
  • die Analyse von Art und Umfang solcher Rechte im Hinblick auf die Lizenzvergabe im Bereich Medien, unter Berücksichtigung der entsprechenden EU-Rechtsvorschriften;
  • die Prüfung der Möglichkeit, Lizenzierungspraktiken über den Medienbereich hinaus zu etablieren, insbesondere auf dem Gebiet von Glückspiel und Wetten;
  • die Abgabe von Emfpehlungen zu möglichen Maßnahmen der EU, um Problemen zu begegnen, die in den vorgenannten zu prüfenden Bereichen identifiziert werden.
Eine Zusammenfassung und den vollständigen Text der Studie finden Sie unter:http://ec.europa.eu/sport/news/2014/study-on-sport-organisers-rights_en.htm

Martens Rechtsanwälte berät FIBA bei Änderungen der Governance Struktur

Der außerordentliche Kongress der Verbände des Internationalen Basketball Verbandes (FIBA) fand am 16. März 2014 in Istanbul statt. Der Kongress verabschiedete einstimmig  neue Statuten, die bedeutsame Änderungen in der Governance Struktur der FIBA beinhalten. Dr. Dirk-Reiner Martens und Andreas Zagklis haben die FIBA beim Aufbau der neuen Governance und deren Umsetzung ins Regelwerk intensiv begleitet, das u.a. die Einrichtung eines Exekutivkomitees sowie die Ernennung eines NBA-Vertreters in das Central Board vorsieht. Die neue Struktur eröffnet dem internationalen Basketball Verband neue Möglichkeiten für die Stärkung des Verbandes und dessen strategisches Wachstum und ist bisher einzigartig in der Sportwelt.
Den Link zur Pressemitteilung der FIBA finden Sie hier.

Heiner Kahlert vergleicht europäische Rechtsordnungen zu Vertraulichkeit in Schiedsverfahren

In der ersten Ausgabe des zweiten Jahrgangs (2013) des European International Arbitration Review (EIAR) vergleicht Heiner Kahlert verschiedene europäische Rechtsordnungen zu der Frage, inwieweit Schiedsverfahren vertraulich sind. Die Abhandlung zeigt, dass es zahlreiche Gemeinsamkeiten gibt, insbesondere die grundsätzliche Nichtöffentlichkeit des Schiedsverfahrens, eine Geheimhaltungspflicht der Schiedsrichter und eine weitgehende Gestaltungsfreiheit der Parteien. Der größte Unterschied zwischen den untersuchten Rechtsordnungen besteht zur Frage, ob Schiedsparteien ohne entsprechende Vereinbarung umfassenden Geheimhaltungspflichten unterliegen – auch hier sind die Differenzen aber geringer, als es auf den ersten Blick scheint.
Die genaue Fundstelle finden Sie unter "Publikationen".